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Spiaggia Rosa

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Der „Spiaggia Rosa“, der rosafarbene Strand, der schönste, der meist fotografierte aber auch am besten geschützte Strand des Archipels. Seit 1992 ist es strengstens untersagt, den Strand und seine nähere Umgebung zu betreten, selbst für Boote gilt eine Schutzzone, mit gut sichtbaren Boen, die in circa 70 Metern Entfernug vom Strand verankert wurden. Besonders gut kann man die rosa Färbung des Sandes erkennen, dort, wo er noch vom Meer umspült wird.

Rosa Sand? Wie ist das möglich?

Der Name des Strandes stammt von der Farbe des Sandes ab; helle, fast weiße Sandkörner, aber vor allem Fragmente der Schalen von Mikroorganismen des Meeres,  „Miriapora Truncata und Miniacina Miniacea“. Diese Mikrooganismen finden ihren idealen Lebensraum zwischen den Ansiedlungen der „Posidonia“, auch Neptunsgras genannt. Wenn diese Organismen sterben, sinken ihre rötlich-braunen Überreste auf den Meeresgrund und werden dann von den Wellen erfaßt und an Land gespült. Die Sonnenstrahlen trocknen sie aus und ihre Farbe verblaßt, zuerst rosa bis hin zu weiß.

An diesem Strand finden wir aus verschiedenen Gründen eine sehr hohe Konzentration dieser Überreste: ein sehr großes Vorkommen der Posidonia, die Morphologie des Meeresgrundes, die Beschaffenheit der Küsten und die Strömungen, die die Fragmente an Land spülen, und nicht zuletzt die vor heftigen Winden geschützte Lage des Strandes.

Der Strand wird zum Schutzgebiet

Es gab eine Zeit, in der sehr viele Touristen genau diesen Strand aufsuchten und viele  nahmen etwas von dem farbigen Sand als Souvenir mit. Auch ankerten im Meeresspiegel vor dem Strand sehr viele Boote, was die Zerstörung der Posidonia zur Folge hatte und demzufolge fehlte der Lebensraum der Mikroorganismen. Die rosafarbenen Ablagerungen am Strand wurden immer weniger und der Rosaton des Sandes verschwand. Dank der Verbote und des Schutzes hofft man, etwas von der Besonderheit dieses Strandes zurückzugewinnen.

Für uns bedeutet dies, daß wir den Strand vom Boot aus bewundern können, auf alten Fotografien oder uns den ersten Farbfilm „Deserto Rosso – Die Rote Wüste“ des Regisseurs Michelangelo Antonioni ansehen müssen. Er gewann beim Festival von Venedig den Goldenen Löwen, Hauptdarstellerin war eine sehr junge Monica Vitti.

Der Robinson Crusoe unserer Zeit

Mauro Morandi, der letzte Hüter des Strandes und liebevoll als „Eremit von Budelli“ bezeichnet, war jahrelang für den Schutz dieses Juwels Ausschlag gebend. Am hinteren Rand des Strandes, versteckt im Grün, stand seine Unterkunft, eine Radiostation, die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammte. Er war ein ehemaliger Sportlehrer, der im 1989 auf der Insel landete, als der Katamaran, mit dem er nach Polynesien unterwegs war, eine Havarie hatte. Einmal auf der Insel angekommen beschloß er, hier den Rest seins Lebens als einziger Anwohner zu verbringen. Da Budelli nun aber zum Nationalpark Archipel von La Maddalena gehört, wurde beschlossen, die Unterkunft aufgrund nicht genehmigter Anbauten abzureißen. An ihrer Stelle soll in Zukunft ein Osservatorium entstehen.

Rosafarbene Strand ist nicht der richtige Name

Noch eine Besonderheit: die Einwohner von La Maddalena kennen diesen Strand unter dem Namen „Cala Roto“.  Das Wort „Roto“ bedeutet im Dialekt der Gallura „runder Dreschplatz“, ein Kreis aus Granitsteinen oder mit Lehmboden, den man auf der Insel vorgefunden hat.

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