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Palau

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Palau ist ein Städtchen liegt eingebettet in der Landschaft zwischen Capo D’Orso und Punta Sardegna. Aus der kleinen Gemeinschaft von Bauern und Fischern am Anfang des 17. Jahrhunderts hat sich ein Ort entwickelt, der heute mehr als 4.000 Einwohner zählt, mit Schulen, Büros, Geschäften und anderen Aktivitäten, die meist vom Tourismus abhängen.

Eingenständige Gemeinde seit 1959, ist Palau ein wichtiger Knotenpunkt, was den Transport von Menschen und Gütern zur Insel von La Maddalena anbelangt. Von hier fahren die Fährschiffe, die Sardinien mit der Insel verbinden, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, das ganze Jahr über. Während der Sommermonate legen die Ausflugsboote jeden Tag für ihre Ganztagestouren von hier ab. Die Entwicklung Palaus seit 1929 fand auch dank der Anbindung an das Zugnetz statt, von seiner Bahnstation starteten die Züge nach Tempio Pausania mit Weiterfahrt bis Sassari und umgekehrt. Der „Trenino Verde“, der Grüne Zug, fährt noch heute von hier in Richtung Tempio und natürlich zurück. Aus seinen Fenstern kann man die schöne Aussicht auf eine fast unberührte Landschaft genießen. 

Der Ursprung des Namens

Über den Ursprung des Namens gibt es sehr unterschiedliche Vermutungen: einige erzählen, daß Palau zurückzuführen sei auf das Wort „Palude“, übersetzt Feuchtgebiet. Oder aber aus dem Katalonischen abgeleitet, könnte es auch „Palazzo“ bedeuten, während es im Dialekt der Region Gallura als „Serbatoio di Acqua“, eine Art Wasserreservoir, bezeichnet wird. Wichtig ist nur, Palau nicht mit der Republik Palau zu verwechseln, die aus einer Inselgruppe von mehr als 200 Inseln besteht und im Pazifik liegt!

Die Entwicklung von Palau

Schon in der Epoche der Nuraghen war die Landschaft rund um Palau von Menschen besiedelt, die danach aber mehr ins Landesinnere abwanderten, um den Invasionen der Barbaren über den Wasserweg und um der Malaria auszuweichen. Um 1700 kamen die ersten Hirten wieder in die Umgebung von Palau. Das Gründungsjahr des Dorfes war 1875, als Giovanni Domenico Fresi das erste Haus im heutigen Zentrum Palaus baute. Heute beherbergt es die Gemeindebibliothek und das Tourismusbüro. Palau verfügt auch über ein Ethnographisches Museum.

Seit den 60er Jahren war es sicherlich der Tourismus, der das Wachstum von Palau am meisten beeinflußte. Interessant sind die archäologischen Fundstellen der Nuraghe Barrabisa oder das Riesengrab von Li Mizzani, aber sehr wichtig sind auch die Überreste militärischer Bauten wie die Festung „Monte Altura“. Monte Altura galt als eines der schönsten Beispiele seiner Art in ganz Europa und diente der Verteidigung des ganzen Gebietes bis hin zur Insel von La Maddalena.

Paradies für Windsurfer und Kitesurfer

Rund um Palau liegen wunderschöne Strände wie der Strand „dei Faraglioni“ oder der Strand von Porto Pollo, bekannt und beliebt bei allen, die Windsurf und Kitesurf als Sport betreiben, und der Strand „della Sciumara“, übersetzt Mündung, der Palau und Porto Rafael trennt. Dieser Strand ist allerdings auch bekannt, weil hier im April 1943 der Panzerkreuzer Trieste versenkt wurde. Das Relikt  wurde geborgen und dann an Spanien weiterverkauft.

Die Bucht von Mezzo Schifo: Ein Meer an Geschichte

Im Gebiet von „Mezzo Schifo“, der Meeresspiegel zwischen Palau und Porto Rafael auf unserer Linken, ankerte in den Jahren von 1803 bis 1805 die Flotte des Admirals Horatio Nelson dank der strategischen und geschützten Lage. Der Name „Baia di Nelson“, Bucht von Nelson, geht darauf zurück, daß circa 3.000 Menschen, Seemänner und britische Offiziere, hier nicht nur Manöver abhielten, sondern auch auf die Jagd gingen. Es wird erzählt, daß Nelson aus Furcht vor der Malaria das Schiff nie verließ, um an Land zu gehen, und daß sein Schiff jederzeit in der Lage war, auf Befehl die Anker zu hissen. Er unterhielt sehr gute Verbindungen zu einigen der Ansässigen, vor allem zum Komandant des Hafens Agostino Millelire, der oft Gast an Bord der legendären Victory war, die mit ihrer Mannschaft von 750 Männern circa die Hälfte der Bewohner der Insel La Maddalena zählte.

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