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Kirche der Heiligen Maria Magdalena

Der Kirche ist die der Schutzpatronin der Insel, der Heiligen Maria Magdalena, gewidmet ist, und zu deren Ehren am 22. Juli ein großes Fest stattfindet. Die Kirche wurde von dem Militäringenieur Giacinto Marciot, der aus dem Piemont stammte, geplant und Einheimische und Militär bauten sie gemeinsam in den Jahren von 1814 bis 1819. Einst stand an ihrem Platz eine kleine Kirche, deren Dach bei einem Bombenangriff Napoleons im Jahr 1793 getroffen wurde. Die Königlich-Sardische Marine finanzierte zusammen mit den Einwohnern den Neubau der Kirche.

Der Stil der Kirche

Die Fassade im späten piemontesischen Barock wurde anfangs von einer Sonnenuhr und vier Nischen für die Statuen der vier Evangelisten geziert . Die Kirche selbst besteht aus nur einem Schiff. Einige der Heiligenfiguren, die an den Seiten in kleinen Kapellen stehen, wurden von den Einheimischen gestiftet. Nur um einen Namen zu nennen, der Baron Des Geneys, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts der Kirchengemeinde den Fußboden stiftete, der noch von den Gefangenen des Straflagers ausgeführt wurde,  die Kanzel mit Einlegearbeiten in Marmor, die reiche Ausschmückung der Kapelle, die dem Heiligen Georg gewidmet ist (erste rechts) und den Hauptaltar aus dem Jahr 1831. In der Chornische befindet sich eine hölzerne Statue der Heiligen Maria Magdalena aus dem späten Barock, Ende des 17. Jahrhunderts, aus Ligurien. Im Jahr 1841 kamen dann die Uhr an der Fassade dazu und die große Glocke, die in Genua gegossen wurde.

Eine Art Rückkehr zu den Ursprüngen.

1952 wurde die Kirche mit der Versetzung der Fassade um acht Meter vergrößert und dabei wurde die Originalfassade aus dem 18. Jahrhundert demoliert. Als eine erneute Renovierung im Jahr 1993 anstand, wurde die Fassade in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt, das Dach erneuert und das Kircheninnere erhielt einen neuen Anstrich. Vor nicht zu langer Zeit wurden auch die Statuen der vier Evangelisten wieder an ihren Platz gestellt. Die antike Fassade war originalgetreu wie im Jahr 1814 wiederhergestellt und so kann man sie noch heute bewundern.

Diözesanmuseum

Auf der linken Seite der Kirche, in der Via Barone Manno, befindet sich der Eingang zum „Museo Diocesano“, dem Diözesanmuseum. In seinem Innern wird der Schatz der Heiligen Maria Magdalena aufbewahrt, eine Sammlung an wertvollen Schmuckstücken, von der Bevölkerung in circa zweieinhalb Jahrhunderten als Dank gestiftet, Holzstatuen Ende 16. Jahrhunderts, sakrale Einrichtungsgegenstände, antike Schriftstücke, aber vor allem Altarschmuck: zwei Kerzenständer und ein Kreuz aus Silber in klassizistischem Stil, ein Geschenk des Admirals Horatio Nelson im Jahr 1805, bevor er zur Verfolgung der französischen Flotte aufbrach, zusammen mit einem von ihm unterschriebenen  Dankesschreiben. Dieser Brief wird heute im British Museum in London aufbewahrt. Die Sammlung im Diözesanmuseum ist ein Zeitzeuge der Geschichte der Insel und ein Beweis, daß verschiedene Volksgruppen hier aufeinander trafen und sich oft auch vermischten.

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