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Cala Corsara

Eine der Perlen des La Maddalena-Archipels ist Cala Corsara, eine kleine paradiesische Bucht an der Südküste der Insel Spargi.

Hohe Hänge schließen den türkisfarbenen Meersspiegel ein, der langsam seine Farbe ändert, während die „Posidonia“ oder Neptunsgras, eine Wasserpflanze, die nur in sauberen Gewässern wächst, dem weißem Sand des Strandes weicht. In der Mitte des Strandes liegt ein Felsvorsprung, der den Strand zweiteilt. Auf der linken Seite der Bucht, gegen Westen, erhebt sich ein großer Granitfels, der einem Hund gleicht und daher den Namen „Bulldogge“ trägt, eine der vielen besonderen Felsformen, die man auf allen Inseln entdecken kann.

Die Bucht der Piraten

Cala Corsara war für die Geschichte dieser Gegend wichtig. Schon zur Zeit des Neolithikums bewohnt, wird der Name auf die gefürchteten Korsaren zurückgeführt, die die sardische Bevölkerung terrorisierten, und die diese Bucht als geschützten Rückzugsort für sich beanspruchten. Im Meer gegenüber der Bucht wurde das Relikt von Spargi gefunden, ein römisches Schiff, 35 Meter lang, aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, mit mehr als 300 Amphoren an Bord. Zeichen dessen, daß eine rege Seeschiffahrt in diesen Gefilden schon zu diesen Zeiten stattfand. Teile der Ladung sind im archäologischen Schiffahrtsmuseum „Nino Lamboglia“ zu sehen. 

Cala Corsara wurde als Militärstützpunkt „Batteria Zavagli“ genutzt, dazu gehören auch die  Reste der Wehranlage neben dem Strand und die Kaserne dahinter, die in jüngerer Zeit vom Nationalpark Archipel von La Maddalena renoviert wurden.

Der Conte von Spargi

In den 80er und 90er Jahren wurden einige der Überreste der Wehranlage als Unterkunft benutzt; in erster Reihe ein gewisser Giovannino Cotogno, Spitzname „Rampazzo“, der unter dem Namen Conte von Spargi bekannt wurde. Seine Familie stammte aus der Gegend von Ponza und Giovannino träumte davon, durch „Usucapione“, das sogenannte Gewohnheitsrecht, in den Besitz von Spargi zu gelangen. Er hatte einige der Räumlichkeiten der Wehranlage instandgesetzt, lebte vom Fischfang und vom Verkauf des Fanges an Touristen. Es war und blieb ein Traum, Giovannino wurden nie Besitzrechte zugesprochen. 

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